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Das Alpenvorland zwischen Kalkalpen und Donau, in dem sich auch Karlsfeld befindet, liegt auf einem tiefen Senkungsbecken, das seit Millionen von Jahren hauptsächlich aus Abtragungen der Alpen aufgefüllt wird. Im Tertiär wurden dort überwiegend Sand- und Geröllmassen durch Flüsse aus den Alpen abgelagert. Während der nachfolgenden Eiszeiten, deren letzte vor etwa 10.000 Jahren endete, bildeten sich im Alpenbereich große Gletscher- und Schmelzwasserströme, die im Voralpenland Moränenhügel und Schotterebenen zurückließen. Die 55 km breite Münchner Schotterebene, die an den Endmoränen des Isarvorlandgletschers ansetzt, ist eine schiefe Ebene, deren Oberflächenformen in erster Linie durch den würmeiszeitlichen Schotter gebildet werden. Durch Karlsfeld fließt die Würm, die den Starnberger See entwässert und nördlich von Karlsfeld der Amper zufließt. Karlsfeld liegt in einem Niedermoor, dem Dachauer Moos in sehr zentraler Lage.